Digitalisierung

Grundschule Simbach wird digital

Markt hat viele Klassenzimmer mit Bildschirmen und Dokumentenkamera ausgestattet

Es ist dem digitalen Zeitalter, dem Fortschritt und dem Global Play geschuldet, dass freilich auch die Schulen digital ausgestattet werden müssen. Bildschirme und Kameras wurden jüngst auch in der Simbacher Grundschule installiert. 1. Bürgermeister Herbert Sporrer fragte bei einem Besuch erste Erfahrungen damit ab.

 

Sukzessive verschwinden Bücher und Hefte aus den Klassenzimmern unserer Schulen dort, wo es Sinn macht. Als außerordentlich sinnvoll empfinden die Lehrkräfte und Schüler der Grundschule Simbach die Neuanschaffungen in ihrer Bildungseinrichtung. Großbildschirme und Dokumentenkameras ermöglichen es den Lehrern, nicht nur den Beamer komplett zu ersetzen und damit Ausschnitte aus Lehrbüchern, aber auch unterrichtsrelevante Utensilien (Blumen zum Beispiel) an die Wand hinter der Tafel zu „projizieren“. Auch die Vorführung von Lehrfilmen ist durch die Nutzung des Internets und die Vorführung auf den Bildschirmen durchführbar. Es muss nicht erwähnt werden, dass das Angebotsspektrum an pädagogisch wertvollem Material um ein Erhebliches erweitert wird.

Doch nicht nur die Lehrer genießen die Vorteile des „digitalen Klassenzimmers“. Auch die Schüler finden´s „cool“, zeitgemäß arbeiten zu können. Unaufgefordert und quasi sofort haben auch sie sich der neuen Medien bedient und Dinge mitgebracht, mit der sie ihrerseits den Unterricht bereichern und ihre Mitschüler schnell und umfassend an ihren persönlichen Projekten teilhaben lassen können. Dennoch wird der Bildschirm zwar den Beamer, aber nicht die Tafel ersetzen. Wie alles seine Zeit hat, hat auch im Klassenzimmer alles seinen Platz. Der Mehrwert liegt nun lediglich darin, die Freiheit zu haben, je nach Bedarf umswitchen zu können.

Über diese begeisterte Annahme der Neuerung freute sich 1. Bürgermeister Herbert Sporrer natürlich sehr. Die Marktgemeinde hat die Maßnahme mit Hilfe einer 90-prozentigen Förderung des Masterplans „Bayern Digital II“ realisiert. Der Freistaat unterstützt damit die kommunalen Sachaufwandsträger öffentlicher Schulen in ihrer Aufgabe, die IT-Ausstattung der Schulen zu verbessern. Insgesamt wurden mit der aktuellen Investition sechs Kameras und fünf Bildschirme für rund 15.000 Euro angeschafft. Die Umrüstung in weiteren Klassenzimmern folgt.

 

 

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