Schulbustraining

Schulbustraining

Polizeibeamter Christian Schuster leistet Präventionsarbeit an der Simbacher Grundschule

 

Simbach. (nik) Stänkern, Spielen, Schubsen – kleinere Rangeleien machen mitunter richtig Spaß und lassen vor allem bei den Kleinen etwas Luft ab. Tabu sind derartige Tobereien allerdings in und um den Schulbus. Weshalb das so ist und wie man sich hier richtig verhält, erklärte Christian Schuster, Polizist der Inspektion Landau, den Erstklässlern der Simbacher Grundschule.

 

Natürlich haben alle Kinder der Grundschule schon einmal im Unterreicht vom richtigen Verhalten beim Busfahren gehört. Die Theorie ist hierbei allerdings genauso grau gewesen wie die Straße, auf der die Buben und Mädchen eben nicht spielen dürfen. Der Unterricht, den der Polizeibeamte abgehalten hat, war da schon anschaulicher. Schließlich ist Stefan Mießlinger, Busfahrer bei Stelzeneder, extra für diesen Teil der Sicherheitserziehung mit dem großen Schulbus angerückt. Dadurch hatten alle gemeinsam die Möglichkeit, einzelne sicherheitsrelevante Szenen „in echt“ nachzustellen.

Still stehen, friedlich sein, Taschen am Boden abstellen die Linie Richtung Straße nicht überschreiten und zuguterletzt den richtigen Bus nicht versäumen – diese einfachen Regeln gilt es an der Haltestelle beim Warten auf den Schulbus einzuhalten. Aber warum eigentlich? „Weil einen der Bus zam fahren kann“, wenn man zufällig auf die Straße gelangt, wussten die Kinder sehr genau. Welche fatalen Folgen das haben kann, machte die Frage nach dem Gewicht so eines Schulbusses deutlich. 12.300 Kilogramm wiegt dieser Bus, verriet Fahrer Mießlinger. Das ist so viel wie 100 Elefantenbabys oder zwei ausgewachsene, dicke Elefanten. „Boah!“ riefen die Kinder erstaunt aus und traten wie ganz von allein nochmal einen halben Schritt nach hinten. Unterrichtseinheit Nummer eins hat also gesessen.

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