Vorstellung des Ferienprogramms

In die Ferien, fertig, los!

Bürgermeister stellt Ferienprogramm vor – Anmeldungen ab 12. Juli online möglich

Gleich mehrere Fliegen in Sachen Ferienprogramm (FePro) hat die Marktverwaltung mit einer ausgeklügelten Software-Klappe geschlagen. Ab sofort gibt´s das Ferienprogramm nämlich nicht mehr in Heftform, sondern nur noch online. Damit wurde dem Papierverbrauch entgegengetreten. Da die Anmeldungen jedoch auch online zu erledigen sind, dürfen Eltern richtig aufatmen. Die Zeit des Campens vor dem Rathaus (ab vier Uhr morgens) gehört nämlich auch der Vergangenheit an. 1. Bürgermeister Herbert Sporrer informierte kürzlich in der Simbacher Grundschule über Details.

 

Was gut war, bleibt, der Rest wurde optimiert. So in etwa könnte man die Neuerung rund um´s Simbacher Ferienprogramm auf den Punkt bringen. Zwar könnte man mit einer Portion gesundem Humor den „Rest“ als eine Art Abenteuer für Eltern umschreiben, aber die Zeiten, in denen Mamas, Papas, Omas, Opas, Tanten und Onkel schon ab vier Uhr morgens mit Liegestuhl, Decke und Kaffee ausgestattet vor dem Rathaus warten, um für ihre liebsten Kleinen (,die zu diesem Zeitpunkt freilich noch gemütlich in ihren Bettchen geschlummert haben) die ersehnten Ferienprogrammpunkte zu ergattern, sind nun endgültig vorbei. Die Marktgemeinde hat sich eine Software zur Organisation des Programms zugelegt. Hierin kann man sich nicht nur einen kompletten Überblick über alle Angebote verschaffen, sondern eben auch online buchen.

Zwischen 12. und 14. Juli (nicht vorher und nicht nachher) können Eltern ihre Kinder bei den gewünschten Programmpunkten anmelden. Am 15. Juli drücken die Mitarbeiter der Marktverwaltung dann auf ein „Knöpfchen“ und die Plätze werden beinahe nach dem Zufallsprinzip vergeben. Beinahe bedeutet, so erklärte es Bürgermeister Herbert Sporrer, dass sich ein Algorithmus darum kümmert, niemanden zu übervorteilen. Ist ein Kind beispielsweise schon bei x Veranstaltungen gebucht und bei einer oder zwei, die mehr Anmeldungen als Teilnehmerplätze aufweist, werden andere Kinder, die nicht so viele andere Veranstaltungen besuchen, bevorzugt. Auf diese Weise wird niemand benachteiligt, alle kommen zum Zug und im Falle eines „Kopf-an-Kopf-Rennens“ entscheidet der Zufall. Dabei ist auch der Zeitpunkt der Anmeldung nicht relevant. Denn die digitale „Lostrommel“ wird mit all den eingepflegten Informationen erst am 15. Juli in Gang gesetzt. Toll, nicht? Das fanden die Kinder der Grundschule auch.

Und so funktioniert´s: Ab sofort kann man unter www.unser-ferienprogramm.de/markt-simbach Einsicht in die verschiedenen FePro-Angebote nehmen. Vom Pizzabacken über den Besuch am Bauernhof oder dem Basteln von Turnbeuteln sind wieder ansprechende Aktionen geboten. Wie erwähnt sind die Anmeldungen, sowie der Login für die Anmelder dann von 12. bis 14. Juli auf eben genannter Homepage möglich. Angemeldet dürfen nur die eigenen Kinder und jedes Kind muss einzeln unter dem jeweiligen Elternzugang eingetragen werden. Am 14. Juli ist dann erst einmal Anmeldeschluss, am 15. Juli findet die „Verlosung“ der Plätze statt. Wer nun woran teilnehmen kann, ist für die Eltern dann ab 16. Juli online ersichtlich. Es gibt nämlich sogenannte Statusangaben. Der Buchstabe Z steht hierbei für Zuteilung, also Zusage, S steht für Stornierung, also Ablehnung und W steht für Warteschleife. Sollte nämlich jemand bei einer überbuchten Veranstaltung absagen, rutschen andere potentielle Interessenten nach. Im Fall freier Restplätze ist eine Anmeldung auch nach dem 16. Juli möglich. Die Bezahlung erfolgt über ein SEPA-Lastschriftmandat. Ein Anspruch auf Teilnahem besteht nur bei vollständiger Bezahlung der Gebühren, ansonsten verliert die Anmeldung ihre Gültigkeit. Bei Anmeldung von mindestens drei Kindern in einer Familie, gibt es für alle Kindere eine Ermäßigung von 20 Prozent.

Die Kosten jedoch, und das kann in diesem Zusammenhang nicht oft genug betont werden, sind mehr als erschwinglich. Dank der großzügigen Unterstützung zahlreicher Unternehmer und Dienstleister aus und um Simbach können die Preise oder besser Unkostenbeiträge für die einzelnen Programmpunkte auf äußerst niedrigem Niveau gehalten werden. Sporrer sprach all den Gewerbetreibenden dafür ein herzliches „Vergelt´s Gott“ aus. Hilfe benötigt der Markt jedoch nicht nur in finanzieller Hinsicht. Auch an „Betreuungspersonal“ kann man nie genug haben. Welche Mama, Papa oder anderes Familienmitglied sich also gerne der ein oder anderen Veranstaltung anschließen und ein verantwortungsvolles Auge auf die die Kinder werfen möchte, sei dringend gebeten, sich in der Marktverwaltung zu melden. Aus persönlicher Erfahrung der Redaktion darf verraten werden: Das Ferienprogramm macht auch den großen Kindern Spaß.

 

 

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