Aktuelles

Leichter lernen

Das Feuer der Lernfreude entzündet

Victoria Stübner informiert Eltern und Lehrkräfte, wie Lernen einfach wird und Spaß macht

 

Kein´ Bock, kein´ Plan. Vor diesen zwei Motivationsmonstern müssen sich so manche Lehrer und nicht wenige Elternteile schlicht geschlagen geben. Ein Kind anzuschieben, das sich gegen Hausaufgaben und Pauken stemmt und womöglich auch noch Prüfungsängste hat, wird für viele zur nervenaufreibenden Zerreißprobe. Nicht aber für Victoria Stübner. Wie alle am Lernerfolg des Kindes Beteiligten ebenfalls mit einem Lächeln an die Sache herangehen und das Kind am Ende auch noch Spaß am Lernen hat, zeigte die Münchner Lerntrainerin kürzlich in der Grundschule Simbach auf. Schulleitung und Elternbeirat haben sie um einen Infoabend gebeten.

 

Blockaden durch Bewegung lösen – das ist nur eine von vielen Zauberformeln, die Victoria Stübner in ihrem „Methodenkoffer“ mit sich trägt. Wo Sprache versagt, setze Bewegung ein, meint die Lerntrainerin, und knackt mit diesem simplen Kniff doch tatsächlich immer wieder kleine und größere Knoten im Hirn. Ist das einmal geschehen, hilft die Kreativität dabei, Lernpräferenzen herauszufiltern und den Fokus auf das Gewollte und das Gekonnte zu legen. Weil in jedem Menschen etwas Einzigartiges und Besonderes steckt, arbeitet sich Stübner zur individuellen Stärke vor und ändert dadurch ganz einfach die Perspektive. So wird nicht nur der Selbstwert eines Kindes (und übrigens auch eines Erwachsenen) gestärkt, sondern auch Unliebsames in ein ganz neues Licht gerückt. Am Ende heißt es dann mit Spaß und Freude über den Büchern zu sitzen und das gute Gefühl dabei mit ein wenig Strategie, Organisation, Motivation und Konzentration am Lodern zu halten. Unsicherheiten, Verhaltensauffälligkeiten und sogar innere Schweinehunde werden auf diese Weise ganz einfach in die Vergangenheit verbannt.

Was Eltern wie Lehrern und sicherlich auch Lesern gerade wie ein Wunderwerk vorkommt, ist im Grunde nichts anderes als eine alternative Herangehensweise. Victoria Stübner bedient sich der Werkzeuge der sogenannten Evolutionspädagogik, der Kinesiologie, des Gedächtnistrainings, der Hypnose und eigener Lernerfahrungen. Aus dieser Mixtur braut sie dann für jedes Kind ein entsprechendes „Zauberpulver“, das den Wirkstoff wahrer Freude am Lernen versprüht. Also kein echter Hokuspokus, sondern nur eine andere Herangehensweise als die längst überholten Druckmacher „Du musst …“, „Wenn Du nicht …“ und „Solange Du …“. Die Zeit ist reif, Stress aus dem Alltag unserer rauszunehmen und gemeinsam mit ihnen und mit einem Lächeln in den Tag zu starten; und zwar mit jedem neuen Sonnenaufgang. Dann klappt´s nicht nur mit dem Lernen.

 

 

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Sicherheit für Schulanfänger

Warnwesten erhielten die ABC-Schützen unserer Schule auch heuer wieder vom ADAC überreicht um in der dunklen Jahreszeit im Straßenverkehr leichter gesehen zu werden und sicher in die Schule und zurück zu kommen. Hoch erfreut über das Geschenk zeigten sich die Kinder mit ihrer Lehrkraft Regina Sporrer. Als Verterter des ADAC war Herr Zapf anwesend und auch 2.Bürgermeister Anton Sporrer nahm sich die Zeit für dieses wichtige Ereignis. Vielen herzlichen Dank!

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Sicheres Surfen im Internet- auch mit mobilen Geräten

Kinder im Zeitalter der Digitalisierung bestmöglich zu schützen, dazu braucht es Aufklärung. Einen Vortrag über „Sicheres Surfen im Internet, auch mit mobilen Geräten“ hielt Jürgen Wolf, medien- und informationspädagogischer Berater für die Landkreise Dingolfing-Landau und Rottal-Inn.

 (nik) ..."Sex, Waffen und Drogen stehen ganz oben auf der ernstzunehmenden Tabu-Liste aller liebenden Eltern. Und gerade diese Themen sind es, die die Kinder am brennendsten interessieren. Zwar kommen Schlagworte wie eben genannte meist erst in der Pubertät auf den Tisch. Kontakt mit der virtuellen Welt haben Kinder jedoch schon weit früher. Nicht selten bereits im Krabbelalter. Schon die Biene Maja, die Schlümpfe und deren Kollegen bringen die Kleinsten vor den Fernseher. Und damit läuft sie an, die mediale Spirale, die neben gesundheitlichen Schäden auch echte Gefahren bereithalten kann. Jürgen Wolf kennt sie alle, die harmlosen „Einstiegsdrogen“ und „Suchtmittel“ der neuen Zeit.

„Es gibt eine 3-6-9-12-Regel“ unterrichtet er sein Publikum in der Grundschule. Kids unter drei Jahren sollten bestmöglich überhaupt keinen Kontakt mit TV, PC und Co. haben. Vor dem sechsten Lebensjahr rät der Experte von Spielkonsolen ab – Suchtgefahr! Erst ab neun ist ein Handy duldbar und bis zum zwölften Lebensjahr sollte kein Kind unbeaufsichtigt im Netz herumsurfen können. Warum? Weil in der virtuellen Welt Menschen unterwegs sind, die alles andere als Gutes im Sinn haben. Weil Illusion und Realität für ein Kind schwer zu unterscheiden sind. Und weil letztlich gesundheitliche Folgen von Kurzsichtigkeit über die Fehlentwicklung von räumlichem Seh- und Vorstellungsvermögen bis hin zu schweren psychischen Schädigungen auf der Rechnung der Bildschirmnutzung steht; mal ganz abgesehen von den versehentlichen Einkäufen und Buchungen im Netz.

(...)  Man könne jeden Router so einrichten, dass ungewünschte Seite gesperrt sind, für jeden PC-Benutzer spezielle Filter in der Systemsteuerung einrichten und jede Smartphone-Oberfläche auf nur eine, nämlich eine kinderfreundliche App, fixieren, rät der Experte. Freilich ist dafür ein gewisses technisches Können erforderlich. Hilfreich zur Seite stünden hierbei jedoch IT- und Handy-Fachkräfte.

Sinnvoll eingerichtet kommt das Kind also erst gar nicht auf verhängnisvolle Seiten, sondern nur auf all jene, die dem Alter entsprechend aufgebaut sind. Hierfür gab Wolf den Eltern zahlreiche Beispiele mit nach Hause. Von Suchmaschinen über Unterhaltungsprogramme bis hin zu Lerninhalten sind im Netz viele spannende Homepages zu finden. Auch Anbieter für digitale Kommunikation, also eMail-Verkehr, sind vorhanden. Alles unter dem Argusauge des Jugendschutzgesetzes. Und obendrein mit der Nachverfolgungs-Option für Eltern ausgestattet. So haben Mama und Papa jederzeit im Blick, wann ihr Kleines wo genau unterwegs war. Eine ganz konkrete Hilfestellung waren all diese Tipps auf jeden Fall. Nicht abnehmen kann Jürgen Wolf den Eltern aber die weiteren Schlüsselworte zum sicheren Surfen im Netz. Und die lauten ganz klar Konsequenz und Kontrolle."

 

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"Marktpfeiffer" stellen sich vor

(nik) Um neue Mitglieder für ihren Verein zu gewinnen, machten die Frontenhausener Marktpfeiffer kürzlich mit einem Paukenschlag auf sich aufmerksam. Und das war wörtlich zu nehmen. Mit dabei hatten zwei Vertreter der Spielleute nämlich verschiedenste Instrumente, die allesamt im Spielmannszug gefragt sind. Damit machten sie nicht nur anständig Radau im Schulhaus, sondern auch mächtig Eindruck bei den Kindern. Jeder durfte sich nämlich an den verschiedensten Instrumenten probieren. Was bei Xylophon und Trommel noch verhältnismäßig einfach schien, erwies sich an der Querflöte und Trompete durchaus als Herausforderung. Manche bekamen aber auch aus diesen Klangwerken tolle Töne heraus und so hatten die Kinder nicht nur ihre ganz persönlichen Erfolgserlebnisse, sondern auch einen harmonisch abwechslungsreichen Vormittag verlebt.

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Apfelsaftpressen

Den Kreislauf der Natur begleitet

Obst- und Gartenbauverein zeigt den Weg des Apfels vom Baumpflanzen bis zum Saftpressen

 

 Saft ganz einfach selber machen. Das war die Devise, der die Vorschulkinder des Kindergartens und die Schüler der Grundschule Simbach letzte Woche folgten. Um ihnen den genauen Vorgang beim Apfelsaftpressen nahe zu bringen, kam nicht nur der Obst- und Gartenbauverein auf den Schulhof. Sie Mitglieder hatten sogar eine richtige Saftpresse dabei.

 

Das ganze Jahr über konnten sich die Grundschulkinder aller Klassen schon über den Kreislauf des Obstes informieren. Eine lehrreiche Kooperation der Grundschule mit dem Obst- und Gartenbauverein ermöglichte dies. Schon im Winter konnten die Jungen und Mädchen dabei zusehen wie ein Baum richtig gepflanzt wird, wenig später wurden sie im korrekten Zuschnitt eines Baumes unterrichtet, im Frühling dann beobachteten sie die Geschehnisse in der Blütezeit und nun, im Herbst, durften sie bei der Verarbeitung zu Saft dabei sein. Sogar Nistkästen für Vögel brachten sie mit an. All das ist unschätzbar wertvolles Wissen, das die Schule zwar theoretisch, aber nie so eingehend wie in der Praxis lehren kann. „Der Obst- und Gartenbauverein Simbach leistet einen wesentlichen Beitrag zur Umwelterziehung und zur Sensibilisierung für die Reichtümer und Schätze in unserer Natur“, dankte Rektorin Birgit Ehrenreich den Verantwortlichen für die gute Zusammenarbeit.

Aber wie geht das denn nun genau mit diesem Saftpressen? Das erklärten Brigitte Röll und Josef Vogl. „Man muss nur die Äpfel in die Presse schütten. Im Inneren werden sie dann geschnitzelt und durch einen Jutesack gedrückt“, erklärte Vogl. Mit Hilfe von Wasserdruck wird der Saft aus den Apfelschnitzeln heraus gepresst. Diesen könne man sofort verzehren -, was sich die Kinder nicht zweimal sagen ließen – oder auf 85 Grad erhitzen und in eine sogenannte Bag in Box füllen. Lässt man jene am Fensterbrett stehen, hält sie den Saft bis zu zwei Monate haltbar. Und das, wenn er bereits geöffnet ist. Bleibt die Box verschlossen, kann man sogar noch nach einem Jahr frischen Apfelsaft genießen. Die Kinder waren beeindruckt von all den Informationen, gaben sich damit aber freilich nicht zufrieden. Sie wollten nämlich auch noch wissen, was mit dem Rest der Äpfel geschieht, der nicht zu Saft wird. Die genaue Bezeichnung für den Rest ist Apfeltrester und den bekommt der Jäger, damit er die Rehe füttern kann. So hat jeder was davon. Der Baum, der nun wieder Platz hat für neue Früchte, der Mensch, der biologisch einwandfreien und auch noch selbstgemachten Apfelsaft hat und auch noch das Tier, das sich besonders dann über Futter freut, wenn es in Wald und Wiese aufgrund der kalten Jahreszeit nicht mehr so viel gibt.

 

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