Aktuelles

Bayerische Weihnachtsfeier

Ganz unter dem Motto  "Wir feiern Bayern" wurde an der GS Simbach die Weihnachtsfeier anlässlich des 100jährigen Jubiläums des Freistaates Bayern  gefeiert. Mit Gedichten, Weihnachtsliedern und Herberssuche in bayrischer Mundart und im heimatlichen Dialekt sorgten die Schüler und Schülerinnen für eine ganz besondere Atmosphäre in der Aula, in der auch  die Verbundenheit zur Heimat und zu unserer Kultur ganz deutlich zu spüren war. Viele Eltern, ehemalige Lehrkräfte und ehrenamtliche Mitarbeiter waren der Einladung gefolgt und ließen die Feier gemeinsam mit den Kindern mit dem Schlusslied "Es wird scho glei dumper" ausklingen. Der Elternbeirat versorgte die Gäste anschließend noch mit Kinderpunsch und Lebkuchen.

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Der Nikolaus kommt

Der Heilige Nikolaus besuchte heute die Schüler der Grundschule Simbach.

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Adventskranzsegnung

Am Montag, den 03. Dezember wurden an der Grundschule Simbach die Adventskränze durch herrn Pfarrer Mrotek gesegnet.

Dazu trug die 3. Klasse ein Gedicht vor und die ganze Schulfamilie sang das Lied "Wir sagen euch an"

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Elternabend zum Lernentwicklungsgespräch

Lernentwicklungsgespräch statt Zwischenzeugnis

Lehrkräfte der Grundschule Simbach informieren über Alternative zum Zwischenstand

 

Simbach. Neue Wege in Sachen Zeugnisvergabe geht die Grundschule Simbach. Statt Notenauflistung und Infos zum Sozialverhalten gibt es zum Zwischenstand im Februar einen sogenannten Einschätzungsbogen. Den Bogen füllen Schüler und Lehrkräfte aus. Gemeinsam mit den Eltern wird er dann in einem Lernentwicklungsgespräch analysiert und dort nachjustiert, wo Optimierungsbedarf besteht. Zunächst wird der Ersatz für´s Zwischenzeugnis in den ersten beiden Jahrgangsstufen eingeführt. Sollte er sich bewähren, geht´s bei den Dritt- und Viertklässlern weiter.

 

Auf breite Zustimmung stieß Rektorin Birgit Ehrenreich als sie gemeinsam mit den Erst- und Zweitklasslehrerinnen die „neue“ Variante des Zwischenzeugnisses vorstellte. Die Formulierungen neben den Noten seien ohnehin nicht immer ganz verständlich, gaben Eltern an. Manche Kinder interessierten sich überhaupt nicht dafür. Den Kids abzuverlangen, sich und ihre Leistungen selbst ehrlich einzuschätzen und dafür auch gerade zu stehen, finden sie gut.

In der Tat werden Kinder hierbei dazu animiert, bereits in jungen Jahren Verantwortung für ihr Lernverhalten zu übernehmen. Genau das war das Ziel des Kultusministeriums als es den Schulen die Option des Lernentwicklungsgesprächs mit Einführung des neuen Lehrplans an die Hand gab. Und doch bleibt die ganze Sache selbstverständlich kindgerecht; auch wenn es dem Charakter eines Mitarbeitergesprächs in Unternehmen gleicht.

Auf dem Fragebogen finden sich anschaulich gestaltete „Lernlandkarten“. Einzuschätzende Feststellungen wie „Du hörst anderen wertschätzend zu“ sind hier beispielsweise in Sprechblasen gefasst, „Du liest Texte betont vor“ steht auf Schriftrollen und „Du benennst Flächen richtig“ ist in ein Dreieck geschrieben. Diese Aussagen sind von den Kindern mit bunten Punkten abzukleben. Grün steht, salopp formuliert, für „kann ich voll gut“, rot für „ned so meins“. Bei anderen Fragen das Sozial- und Lernverhalten oder die Fächer Religion, WTG, Kunst und so weiter betreffend stehen Smileys vom Strahlemann bis zum Grummelgesicht zur Verfügung.

Unabhängig voneinander füllen und kleben Schüler sowie Lehrkraft die Dokumentationsbögen aus und vergleichen sie in besagtem Lernentwicklungsgespräch, bei dem dann auch die Eltern anwesend sind. Schnell sind hier Gemeinsamkeiten, also gleiche Einschätzungen zu erkennen. Dort, wo sich die Kreuzerl oder Farbpunkte unterscheiden, besteht Gesprächsbedarf. Gemeinsam wird entschlüsselt, wo es genau hakt und wie man Verbesserung erreichen kann. Diese Ideen werden dann ganz genau formuliert und festgehalten, als Tischziel zum Beispiel.

Schreibt ein Kind beispielsweise das A nicht recht leserlich, steht auf einem Zettel etwas wie „Ich achte darauf, das A schön zu schreiben“. Dieser Zettel wird laminiert und dem Kind auf den Tisch geklebt. So hat es sein Lernziel immer vor Augen. Wird das A gleichmäßiger, kann ein neues Ziel angepackt werden. Um die Kinder auch hierbei nicht zu überfordern, gibt es maximal zwei Tischziele.

Das allererste Lernzielgespräch für die Jungen und Mädchen der ersten und zweiten Klassen an der Grundschule Simbach findet zwischen Januar und Februar 2019 statt. Terminabsprachen mit den Eltern finden rechtzeitig statt.

 

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Elternabend Übertritt

Wohin nach der vierten Klasse?

Lehrkräfte informieren Eltern über Möglichkeiten des Übertritts nach der Grundschule

 

Simbach. Nicht nur psychisch und physisch ist die vierte Klasse eine ganz besondere. Auch die Wahl der weiterführenden Schulart will bewusst erkoren sein. Um einen Überblick über die Essenzen der Mittel- und Realschule, sowie des Gymnasiums zu geben, brachte Grundschulrektorin Birgit Ehrenreich Fachberater aller Schularten mit Viertklass-Eltern an einem Informationsabend zusammen.

 

„Kind und Schule müssen zusammenpassen.“ Diesen sehr wichtigen Rat gab Sandra Schütz, Beratungslehrerin der Grundschule Reisbach, allen Eltern mit auf den Weg. Man dürfe das Kind weder unter- noch überfordern, sollte eine Schulart wählen, die die Fähigkeiten, aber auch die Persönlichkeit des Kindes anspricht und sollte dabei immer im Hinterkopf behalten, dass ein Wechsel zwischen Mittel- und Realschule und auch auf´s Gymnasium oder zurück jederzeit möglich ist. Freilich sind immer gewisse Kriterien zu erfüllen, aber zu wissen, dass die Option gegeben ist, erleichtert eine Entscheidung durchaus.

Ganz allgemein, so schlüsselten Heike Mohrmann vom Gymnasium Landau, Rolf Bischoff von der Realschule Arnstorf und Konrad Bachmeier von der Mittelschule Reisbach auf, sei die Mittelschule eher für praxisorientierte Kinder geeignet, die mitunter auch eine individuellere Betreuung bevorzugen. Wer hingegen selbständig arbeitet und kaum genug von theoretischem Wissen bekommen kann, ist auf dem Gymnasium gut aufgehoben. Den Mittelweg und eine annehmliche Symbiose aus Theorie und Praxis bildet die Realschule.

Und was ist danach? Mit Blick auf die Zukunftsperspektiven schließt sich der Kreis wieder zu den einführenden Worten. Jeder Absolvent jeder Schule kann auf sich auf verschiedenen Wegen aus- oder weiterbilden. So liegt es dem Wunsch des jungen Erwachsenen offen, ein Handwerk mit Mittelschulabschluss oder Abitur zu erlernen. Ebenso besteht die Option für Mittelschüler zu studieren, wenn sie entsprechende weiterführende Schulzweige absolvieren.

Wichtig ist in jedem Fall, dass sich das Kind dort wohl fühlt, wo es ist. Denn damit sind der Persönlichkeitsentwicklung und schließlich auch der Berufswahl die allerbeste Grundlage gegeben. Und sind sich die Eltern selbst nicht ganz schlüssig, kann und sollte ein Beratungsgespräch mit der aktuellen Lehrkraft an der Grundschule erfolgen. Gemeinsam lässt sich dann bestimmt die richtige Wahl der Folgeschulart bestimmen.

 

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