Aktuelles

Besuch beim EDEKA

Wissenswertes über die Früchte der Erde

 

Wo kommt denn eigentlich eine Kaki-Frucht her? Und wie gelangen die verschiedenen Sorten von Feld und Baum überhaupt in den Supermarkt? Diese und weitere Fragen erörterten die Zweitklässler der Grundschule Simbach kürzlich mit ihrer Lehrerin Regina Sporrer bei Edeka Zocher. Julian Zocher, der Chef des Hauses, gab den Kindern aufschlussreiche Informationen. Er berichtete über die verschiedenen Herkunftsländer der einzelnen Früchte, erklärte, mit welchen Partnern man zusammenarbeitet und verriet, welch großen Wert man auf regionale Produkte, also solche aus der Gegend, legt. Mit fundiertem Wissen über das Obst und Gemüse ausgestattet, machten sich die Jungen und Mädchen schließlich daran, ihr anschaulich erworbenes Wissen auf ihren Arbeitsblättern aufzuarbeiten. Natürlich war das in Anbetracht der Praxiserfahrung für die Schüler buchstäblich ein Kinderspiel. Alle sind sich einig: So könnte er gerne öfter aussehen, der Heimat- und Sachunterricht.

 

 

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Lesetüten

Eine Tüte voll Lesevergnügen

 

Gespenstisch gut fanden die Schüler der beiden ersten Klassen die Geschenke, die ihnen kürzlich Stefanie Walter, Inhaberin des Buchladens „Cactus“ in Landau, vorbei gebracht hat. Sie hielt für jedes Kind eine bunte Lesetüte bereit. Inhalt der von Hand bemalten Tüte war ein Büchlein über die „Familie Monster“ von Bertram & Schulmeyer. Sehr nett ist die kleine Lektüre gestaltet und überaus freundlich für Erstleser aufbereitet. Klar, dass die Jungen und Mädchen diese Art des Lesenlernens monstermäßig gut fanden. Natürlich lockte aber zunächst nicht nur der Inhalt des Buches, sondern auch das Drumherum. Neben einem Lesezeichen, einem Stundenplan und wichtigen Infos für die Eltern befand sich nämlich ein Türschild in der Tüte. „Psst! Ich lese“ lautet die Warnung hierauf, die den Eltern die klare Ansage macht, ihr Kind bei ihren Ausflügen in die Welt der Monsterfamilie ja nicht zu stören. Das extra Coole daran: Mit diesem „Warnhinweis“ kann man sich nicht nur seine Ruhe beim Lesen verschaffen, sondern sich gleich selbst zu einem lustigen, kleinen Monsterchen verwandeln. Natürlich taten das die Kids zu unaufgefordert und umgehend für das Pressefoto. So macht lesen Spaß!

 

 

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Elternabend Übertritt 4. Klasse

Wohin nach der vierten Klasse?

Die Viertklass-Eltern waren eingeladen zu einem Informationsabend, an dem Fachberater der Schularten Mittel- und Realschule, sowie des Gymnasiums ihre Schulart vorstellen konnten.

In den Grundschulräumen begrüßte Regina Sporrer die Beratungslehrerin Sandra Schütz, die Rektorin der MIttelschule Reisbach Frau Martina Huber, die stellvertretende Schulleitung der Realschule Arnstorf Herr Benjamin Banzer und als Stellvertreterin des Gymnasiums Landau Frau Marlene Bachmeier.

"Kind und Schule müssen zusammenpassen". Diesen Rat gab Frau Schütz den Eltern mit auf den Weg. Die richtige Schulart für ihr Kind ist die, die die Fähigkeiten, aber auch die Persönlichkeit des Kindes anspricht. Erleichtern kann die Entscheidung für die richtige Schulart durchaus das Wissen darüber, dass ein Wechsel zwischen MIttel- und Realschule und auf das Gymnasium oder zurück jederzeit möglich ist.

Ganz allgemein, so schlüsselten Frau Bachmeier vom Gymnasium Landau, Herr Banzer von der Realschule Arnstorf und Frau Huber von der Mittelschule Reisbach auf, sei die Mittelschule eher für praxisorientierte Kinder geeignet, die mitunter auch eine individuellere Betreuung bevorzugen. Wer hingegen selbständig arbeitet und kaum genug von theoretischem Wissen bekommen kann, ist auf dem Gymnasium gut aufgehoben. Den Mittelweg und eine annehmliche Symbiose aus Theorie und Praxis bildet die Realschule.

Und was ist danach? Jeder Absolvent jeder Schule kann sich auf verschiedenen Wegen aus- oder weiterbilden. So liegt es dem Wunsch des jungen Erwachsenen offen, ein Handwerk mit Mittelschulabschluss oder Abitur zu erlernen. Ebenso besteht die Option für Mittelschüler zu studieren, wenn sie entsprechende weiterführende Schulzweige absolvieren.

Wichtig ist in jedem Fall, dass sich das Kind dort wohl fühlt, wo es ist. Denn damit sind der Persönlichkeitsentwicklung und schließlich auch der Berufswahl die allerbeste Grundlage gegeben. Und sind sich die Eltern selbst nicht ganz schlüssig, kann und sollte ein Beratungsgespräch mit der aktuellen Lehrkraft an der Grundschule erfolgen. Zudem können sich die Eltern anmelden, um zusammen mit einer Beratungslehrkraft aus der aufnehmenden Schulart ein Gespräch zu führen. Gemeinsam lässt sich dann bestimmt die richtige Wahl der Folgeschulart bestimmen.

 

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Schulranzenaktion

Kinder helfen Kindern

Simbacher Grundschüler beteiligen sich an „Rucksackprojekt“ für afrikanische Kinder

 

Knapp einer Million Kinder weltweit wird durch die Hilfsorganisation „Mary´s Meals“ Zugang zu Nahrung und Bildung ermöglicht. Seit Dienstagvormittag sind es 38 Kinder mehr. Für sie haben nämlich Jungen und Mädchen der Grundschule Simbach Schultaschen gepackt. Vertreter der Hilfsorganisation nahmen diese dankend in Empfang. Doch sie sammelten nicht nur die Taschen und alle nötigen Materialien für die Schule ein. Mit jedem Schulpack brachten sie auch die Hoffnung afrikanischer Kinder auf ein besseres Leben auf den Weg.

 

„Schöde, öde Schule – Gott sei Dank sind bald Ferien!“ Dieses Luxus-Gejammer auf höchstem Niveau hört man nicht selten von lernmüden Schulkindern. „Danke, dass ich die Schule besuchen darf!“ eher selten. Oder eigentlich gar nicht. Und das ist eigentlich auch gut so. Schließlich leben wir in einem Land, in der es zur Selbstverständlichkeit, ja, zur Pflicht eines Kindes, gehört, die Schule zu besuchen. Viele Kinder auf dieser Erde kennen diese Art von Normalität nicht. Für sie ist es noch nicht einmal gewiss, ausreichend Nahrung zu bekommen. Malawi, Uganda oder auch Liberia sind nur einige der Landstriche, die weit mehr als nur Bildung vermissen müssen. „Dabei ist es gerade die Bildung, die den Teufelskreis der Armut durchbrechen kann“ wissen die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Hilfsorganisation „Mary´s Meals“. Sie haben sich auf die Fahnen geschrieben, Kindern durch Schulspeisung Schulbildung zu ermöglichen. Schon zehn Euro können ein Kind ein ganzes Schuljahr lang mit Essen versorgen. Doch wie lernen, wenn man kein Papier hat, auf dem man schreiben kann? Keinen Stift, der Zahlen und Buchstaben zeichnet? Um die Kinder neben der Nahrung auch mit allen nötigen Utensilien für einen Schulbesuch auszustatten, hat „Mary´s Meals“ das Rucksackprojekt ins Leben gerufen.

Und so funktioniert´s: Kinder, die ihrer „alten“ Schulsachen überdrüssig sind, prüfen diese gemeinsam mit ihren Eltern auf weitere Verwertbarkeit, stecken Radierer, Lineal und Co. gemeinsam mit gut erhaltener Kleidung und neuen Hygieneartikeln in ihre Schultasche und spenden das Gesamtpaket. Menschen wie Wolfgang Trende und Erich Geiger, die ehrenamtlich für „Mary´s Meals“ tätig sind, sammeln die Taschen ein, verstauen sie in großen, weißen Säcken und bringen sie an Sammelstellen. Von dort aus machen sich die Schultaschen auf die große Reise nach Bremerhaven und auf dem Schiff direkt nach Afrika. Dort werden sie von anderen Mitarbeitern der Organisation an die bedürftigen Kinder verteilt und schon hat ein weiteres Kind auf dieser Erde die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen, Lesen und Schreiben zu erlernen, Wissen zu erlangen und möglicherweise dadurch die Chance, aus dem Teufelskreis der Armut und des Hungers ausbrechen zu können.

Colleg Bakary hat sich den Hilfeleistern in Simbach angeschlossen. Er stammt zwar aus Namibia, hat dort auch die Schule besucht, weiß aber um die verheerenden Zustände in Afrika. Um sich ihnen zu entreißen, ist er als Flüchtling nach Deutschland gekommen und hat die Lebensbedingungen hier als großes Geschenk kennen und schätzen gelernt. Bakary spricht ausgezeichnet gut Deutsch, befindet sich in einer Lehre als Gesundheitspfleger und packt immer gerne mit an, wenn es darum geht, seine Landsleute zu unterstützen. Vor allem, wenn es um Kinder geht. Die Kids in Simbach haben sich gefreut, ihn zu sehen. Mit tosendem Applaus honorierten sie sein erstaunlich gutes Deutsch und wurden so wie ganz nebenbei durch dieses ganze Projekt einem Lernprozess unterzogen, den nur das Leben unterrichten kann. Sie erfuhren, dass es Menschen gibt, die von Zuhause fliehen müssen, dass es Kinder gibt, die keine Schule kennen, die Hunger haben und dass sie dabei helfen können, diese Umstände zu ändern.

 

 

 

 

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Digitalisierung

Grundschule Simbach wird digital

Markt hat viele Klassenzimmer mit Bildschirmen und Dokumentenkamera ausgestattet

Es ist dem digitalen Zeitalter, dem Fortschritt und dem Global Play geschuldet, dass freilich auch die Schulen digital ausgestattet werden müssen. Bildschirme und Kameras wurden jüngst auch in der Simbacher Grundschule installiert. 1. Bürgermeister Herbert Sporrer fragte bei einem Besuch erste Erfahrungen damit ab.

 

Sukzessive verschwinden Bücher und Hefte aus den Klassenzimmern unserer Schulen dort, wo es Sinn macht. Als außerordentlich sinnvoll empfinden die Lehrkräfte und Schüler der Grundschule Simbach die Neuanschaffungen in ihrer Bildungseinrichtung. Großbildschirme und Dokumentenkameras ermöglichen es den Lehrern, nicht nur den Beamer komplett zu ersetzen und damit Ausschnitte aus Lehrbüchern, aber auch unterrichtsrelevante Utensilien (Blumen zum Beispiel) an die Wand hinter der Tafel zu „projizieren“. Auch die Vorführung von Lehrfilmen ist durch die Nutzung des Internets und die Vorführung auf den Bildschirmen durchführbar. Es muss nicht erwähnt werden, dass das Angebotsspektrum an pädagogisch wertvollem Material um ein Erhebliches erweitert wird.

Doch nicht nur die Lehrer genießen die Vorteile des „digitalen Klassenzimmers“. Auch die Schüler finden´s „cool“, zeitgemäß arbeiten zu können. Unaufgefordert und quasi sofort haben auch sie sich der neuen Medien bedient und Dinge mitgebracht, mit der sie ihrerseits den Unterricht bereichern und ihre Mitschüler schnell und umfassend an ihren persönlichen Projekten teilhaben lassen können. Dennoch wird der Bildschirm zwar den Beamer, aber nicht die Tafel ersetzen. Wie alles seine Zeit hat, hat auch im Klassenzimmer alles seinen Platz. Der Mehrwert liegt nun lediglich darin, die Freiheit zu haben, je nach Bedarf umswitchen zu können.

Über diese begeisterte Annahme der Neuerung freute sich 1. Bürgermeister Herbert Sporrer natürlich sehr. Die Marktgemeinde hat die Maßnahme mit Hilfe einer 90-prozentigen Förderung des Masterplans „Bayern Digital II“ realisiert. Der Freistaat unterstützt damit die kommunalen Sachaufwandsträger öffentlicher Schulen in ihrer Aufgabe, die IT-Ausstattung der Schulen zu verbessern. Insgesamt wurden mit der aktuellen Investition sechs Kameras und fünf Bildschirme für rund 15.000 Euro angeschafft. Die Umrüstung in weiteren Klassenzimmern folgt.

 

 

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